Tipps für einen nachhaltigeren und sparsamen Alltag

Viele von uns möchten nachhaltig leben, aber ebenso denken viele auch: Was soll ich denn tun? Ich habe halt nicht genug Geld, um überwiegend Bio- und Fairtrade-Produkte zu kaufen. Mir geht das definitiv so! Es gibt aber auch Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen, indem du weniger Müll produzierst und weniger Ressourcen nutzt. Ich versuche ich mich im Alltag an die folgenden Tipps zu halten, denn sie sparen gleichzeitig auch noch Geld:

Bei der Ernährung

  • Leitungswasser trinken: das ist einerseits nachhaltiger, billiger und oft sogar gesünder als Wasser aus Glas- oder Plastikflaschen, andererseits auch günstiger und gesünder als andere, zuckrige Sachen wie Cola, Saft, Kaffee (der Anbau von Kaffee verbraucht sehr viel Wasser – da trinke ich nach wie vor viel zu viel von) – wenn wir hauptsächlich Leitungswasser trinken und die anderen Sachen nur ab und zu zum Genuss, wäre schon viel erreicht!
  • Weniger Fleisch essen: ich will niemandem den Fleischkonsum verbieten, aber die Massentierhaltung ist nun einmal sehr umweltschädlich, außerdem essen wir eh viel mehr als empfohlen (die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu 300 bis 600 g pro Woche). Integriere stattdessen mehr (regionales) Obst und Gemüse in den Speiseplan (man denke an Äpfel, Birnen, Möhren…), das ist günstig und gesund!
  • Lebensmittelverschwendung verhindern: versuch, nur das und so viel zu kaufen, wie du auch isst. Es kann helfen, Mahlzeiten vorher zu planen.
  • Einwegplastik bei Lebensmitteln reduzieren: d.h. weniger Essenslieferung, weniger Süßigkeiten und verarbeitete Lebensmittel sowie weniger Fast Food. Das ist nicht nur gut für dein Portemonnaie und die Umwelt, sondern auch für deine Gesundheit 😉
Ich versuche, zumindest durch kleine Veränderungen im Alltag nachhaltiger zu leben: zum Beispiel durch waschbare Stoffpads statt Wattepads, Bambuszahnbürsten und das Trinken von Leitungswasser (in einer Metalltrinkflasche für unterwegs)…dass ich dabei Geld spare, ist ein weiteres Plus!

Im Haushalt

  • Heizkosten senken: man kann sich zuhause auch mit Pullover und Socken wohlfühlen! Es kann auch helfen, nicht alle Räume gleich hoch zu heizen (wenn du im Schlafzimmer wirklich nur schläfst, lohnt es sich nicht, das genauso zu heizen wie das Wohnzimmer)
  • Stromkosten senken: zieh Stecker von unbenutzen Geräten raus und nutz Steckdosenleisten mit Schalter, sodass du abends alles mit einem Klick ausmachen kannst…wir arbeiten noch daran, abends wirklich an das Ausschalten zu denken (übrigens kosten Ökostrom und –gas nicht so viel mehr als von herkömmlichen Dienstleitern – es lohnt sich, das zu checken!)
  • Wasserkosten senken: Dusche häufiger als zu baden (wenn du das Glück hast, eine Badewanne zu haben), dusche nicht allzu lange und mach beim Einseifen das Wasser aus. Außerdem kannst du Geschirr abwaschen, indem du das Becken einmal vollaufen lässt, statt die ganze Zeit das Wasser laufen zu lassen
  • Weniger Wegwerfprodukte und Verpackung kaufen: such nach wiederverwendbaren Alternativen, die du z.T. nicht immer neu kaufen musst. Ich habe z.B. Stoffpads statt Wattepads, feste statt flüssiger Seife, Stofftücher statt Küchentüchern, einen beutellosen Staubsauger und Besen statt Staubsaugbeuteln, Brotdosen statt Brottüten und Gefrierbeuteln, etc.
  • LED-Lampen nutzen: die sparen langfristig Geld!

Sonstiges

  • seltener das Auto nutzen (falls du eins hast): erledige mehr zu Fuß und mit Rad, nutz mehr öffentliche Verkehrsmittel (als Pendlerin fahre ich leider sehr viel, versuche meinen negativen Einfluss aber durch das Nutzen des Zugs so gering wie möglich zu halten)
  • mit Dingen pfleglich umgehen: dann musst du seltener etwas neu kaufen (man denke z.B. an Schuhpflege)
  • gebraucht kaufen (z.B. Bücher und Kleidung): du verbrauchst keine neuen Ressourcen und bekommst alles etwas günstiger
  • Urlaub in der Nähe machen: es muss ja vielleicht nicht jedes Jahr ein Urlaubsziel sein, zu dem du mehrere Stunden fliegen musst – in deiner Umgebung gibt es auch tolle Orte! Ich fahre mit meiner Schwester diesen Sommer zum Beispiel zum Wandern ins Mittelrheintal 🙂
  • uvm.

Wenn du nur ein paar von diesen Dingen in deinem Alltag umsetzt, schonst du damit schon die Umwelt und sparst dabei langfristig sogar Geld. Das gibt dir also ein doppelt gutes Gefühl! Natürlich kannst du auch einen Teil der Ersparnisse nutzen, um Bio- oder Fairtradeprodukte zu kaufen, ein nachhaltiges Projekt zu fördern usw.

Hast du noch nachhaltige Spartipps?

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