7 Spartipps fürs Shoppen

Jeder möchte gut gekleidet sein – manche (Untertreibung des Jahres) haben sogar richtig Spaß daran, neue Kleidung zu shoppen. Egal, wie sehr dich das Thema begeistert, in unserer Gesellschaft gibst du mit Sicherheit Geld für Kleidung aus. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, wie du bei diesen Ausgaben sparen – und vielleicht sogar gleichzeitig die Umwelt schonen – kannst. Die folgenden Tipps haben mir selbst dabei geholfen:

  1. Kauf Kleidung für DICH: Damit meine ich, dass du dich, bevor du überhaupt irgendetwas kaufst, vor deinen Kleiderschrank stellen und überlegen solltest: Was für einen Stil habe ich? Was trage ich gerne? Welche Farben und Schnitte stehen mir? Was mag ich gar nicht? Wenn du eine grobe Vorstellung davon hast, was du gerne trägst, verringerst du die Gefahr von Fehlkäufen (= Geldverschwendung). Folge also keinen Trends, die du nicht magst, lass dich von niemandem (seien es Freundinnen, Mutti oder die aufdringliche Verkäuferin) zu einem Kauf überreden und kauf auch nichts, was dir nicht passt (solche Kleidungsstücke schaffen doch meist nur Frust und liegen ungenutzt im Kleiderschrank). Glaub mir: Wenn du wirklich nur noch Kleidung für DICH kaufst, kaufst du weniger und ziehst deine gekauften Klamotten auch wirklich an, statt schnell nach etwas Neuem zu suchen.
  2. Shoppe im eigenen Kleiderschrank: Wenn du deine Outfits langweilig findest oder einfach Lust auf Shoppen hast – tu es doch mal in deinem eigenen Kleiderschrank! Wetten, du erinnerst dich nicht an alles, was da drin ist? Versuch außerdem, gut mit deinen Sachen umzugehen und sie auch mal, wenn das geht, zu reparieren (wer bringt z.B. heute noch Schuhe zum Schuster?) Sowohl das Neu-Entdecken deines Kleiderschrank-Inhalts als auch das Reparieren von Kleidungsstücken kann dir viel Geld sparen!
  3. Schreib eine Liste: Wenn du etwas kaufen möchtest, tu das nicht sofort. Viel zu oft wollen wir ein Kleidungsstück kaufen, weil es am Model so toll aussieht oder uns bestimmt endlich zu coolen Leuten machen würde (siehe Punkt 1). Schreib auf eine Liste, was du kaufen möchtest – kleb sie dir z.B. an die Innentür deines Schrankes. Nach ein paar Tagen wirst du oft schon vergessen haben, was du angeblich unbedingt brauchtest – vielleicht fällt dir auch auf, dass es zu gar nichts anderem in deinem Schrank passen würde. Wenn du ein Teil danach immer noch kaufen möchtest, dann tu das mit gutem Gefühl!
  4. Veranstalte einen Kleidertausch im Familien- und Freundeskreis: Wie bei Büchern kann man auch bei Kleidung Tauschparties organisieren oder sich gegenseitig anbieten, was einem selbst nicht mehr passt bzw. gefällt. Ich habe auf diese Weise schon tolle Jeans und Oberteile bekommen – kostenlos!
  5. Qualität geht vor Quantität: Gerade bei Teilen, die du viel tragen wirst, sparst du damit auf lange Sicht. Wenn du ein gutes Paar Stiefel für 100 Euro kaufst und fünf Winter lang trägst, ist das günstiger, als jeden Winter neue Stiefel für 30 Euro zu kaufen. Wenn du überlegst, ob sich ein Kleidungsstück mit hoher Qualität lohnt, denk an die Kosten pro genutztem Mal: die Stiefel für 100 Euro trägst du in den fünf Wintern vielleicht jeden zweiten Tag von November bis Januar, d.h. ca. 225 Mal. Das sind dann  45 Cent pro genutztem Mal. Ein außergewöhnliches Partykleid, das 100 Euro kostet, lohnt sich bei voraussichtlich zwei (d.h. 50 Euro pro genutztem Mal) oder drei Mal Tragen (d.h. ca. 33 Euro pro genutztem Mal) weniger, so schön es auch sein mag.
  6. Nutze Outlets & Rabattaktionen: Sie bieten großes Sparpotenzial – wenn du wirklich nur kaufst, was du brauchst bzw. haben möchtest. Wenn du, verlockt vom Rabattschild, etwas Reduziertes kaufst, was du sonst nicht gekauft hättest, sparst du nicht, sondern gibst mehr Geld aus…für etwas, was im schlimmsten Fall als Geld- und Platzverschwendung in deinem Schrank herumhängt. Wenn du dich aber beherrschen kannst, lohnt es sich sehr, Outlets zu besuchen und auf Rabattaktionen zu achten. Es ist übrigens auch sinnvoll, nicht passend zur Saison zu kaufen – Ende des Sommers werden die Preise von Sommerkleidern und Sandalen reduziert, Ende des Winter die Preise von Mänteln und Stiefeln.
  7. Kauf Second Hand: Es gibt heute so viele Möglichkeiten, gebrauchte, aber einwandfreie Kleidung zu kaufen – damit kaufst du nicht nur günstiger ein, sondern schonst auch die Umwelt, indem du bereits Vorhandenes weiterverwendest. Tolle Second Hand Kleidung findest du auf Flohmärkten und in Second Hand Shops, aber auch online (z.B. unter Kleiderkreisel) Übrigens kann es sich hier genauso wie in normalen Onlineshops lohnen, etwas erst einmal nur zu liken bzw. in den Einkaufswagen zu legen. Nicht selten geht der Verkäufer mit dem Preis noch etwas runter, damit du das Kleidungsstück dann auch wirklich kaufst!

Wenn du ein bisschen bewusster und damit höchstwahrscheinlich auch etwas weniger einkaufst, tust du deinem Konto und der Umwelt einen Gefallen – mal wieder eine Win-Win-Situation! An dieser Stelle möchte ich noch einen Gedanken loswerden: Falls Shoppen praktisch dein einziges Hobby ist – das, was du immer mit deinen Freunden machst, und das, was du auch alleine online ständig machst – wäre es vielleicht ratsam, dir auch andere Freizeitaktivitäten zu überlegen, die nicht zwingend mit Geldausgeben verbunden sind (man denke an Spaziergänge, Lesen, Sport…) – das spart nicht nur Geld, sondern kann dir auch einen klaren Kopf verschaffen.

Wie stehst du zum Shoppen? Hast du Spartipps?

Mein jüngster Fund auf Kleiderkreisel 🙂

2 Gedanken zu “7 Spartipps fürs Shoppen

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